Sonnenblumen

Du hast gesagt, der Frühling fängt an. Ich hab gesagt, wir sind nur zu müde um klar zu denken.

Die Tür ist geschlossen, das Schaffen der anderen Leutchen dringt zu uns. Doch entfernt genug, um deine Hand an meinem nackten Bauch entlang streifen zu lassen. Es kitzelt, auf der Haut, wie ein leichter Wind, und es kitzelt auch in der Seele. In den verborgenen Ecken, die drohten zu verstauben. Von keinem Kuss mehr aufgeweckt zu werden, von keinem inbrünstigen Lachen besucht zu werden, wie ein alte Ausstellung von einem einst gefeierten Fotograf. Still und heimlich, fotografiert er immer noch die gleichen Motive, aber jetzt gibt es neue Betrachter.

Deine Finger spielen nicht mehr, ich fange sie ein. Führe meine Lippen und Dich zusammen. Nach Frühling riecht deine Brust, es ist die kalte Luft die langsam von den Strahlen der höher stehenden Sonne geweckt wird. Selbe Strahlen versuchen uns einen neuen Tag zu schenken, wobei wir nicht ein Mal geschlafen haben, stattdessen schleckten wir den süßen Saft der eindringlichen Verbundenheit.

Wahrscheinlich ist es gerade wirklich Frühling, aber ich wünsche mir den Sommer. Sommer, um auf Sonnenblumenfeldern zu tanzen, dort wo deine Blicke tausend Mal meine treffen.

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