CUTS CHANGE HAIR DOESN’T

Montag, 19. Dezember 2016

Wie entwickelt ein jeder sein Körpergefühl? Woran machen wir „self confidenc“ fest? Muss man sich wirklich lieben?

Körpergefühl

Jeder von uns hat irgendwann bemerkt: „Hoppla, irgendetwas verändert sich.“ Als Mädchen hat man an seinen Oberteilen herumgezupft, um die spitzen Wölbungen zu kaschieren. In den Umkleidekabinen des Sport-/Schwimmnterrichts galt dann nicht mehr das Motto: „Wir sind alle gleich.“ Denn wir waren es ja von Anfang an nicht. Handtücher flogen um Körper, Streit um Einzelkabinen brach aus. Jeder hatte etwas das ihm nicht gefiel. Zu dem Zeitpunkt war es aber eher die Veränderung welche verunsicherte, anstatt das was es eines Tages dann mal sein vermochte.

Self confidence

In welchem Moment der Körperentwicklung stolpert man über den Punkt der Veränderung und findet es nicht in Ordnung, was mit einem passiert? Ich glaube nicht, dass es der Umkleidemoment ist, denn wir sahen die Anderen auch strugglen. Für mich ist es eher der Moment des „Aktiv auf die Veränderung angesprochen werdens“. Viele wollten ihre Veränderung still und schmerzlos über die Bühne bringen. Diverse „Ihs“, „Ahs“ und „Ohs“ haben starke Verunsicherung hervorgerufen.

Wieso ich mir die Beine in der 4. Klasse zum ersten Mal rasiert habe? Ganz einfach, weil die anderen Kinder, einfach keine oder blonde hatten. Das Internt war 2002 nicht das was es jetzt ist und die Ideale waren nicht so streng und weitläufig wie jetzt, trotzdem hat das Umfeld einen schweren Einfluss auf das Gefühl der Reinheit mit sich selbst, auf eine tiefe Akzeptanz seines Aussehens.

Wichting in diesem Kontext: Dass die körperlichen Veränderungen vom Umfeld oft nicht akzeptiert werden, egal wie alt die Menschen sind. Dabei finde ich die Nichtakzeptanz, der Entwicklung zu einer vollständig entwickelten Person, das kleinste Übel.

Intime Körperregionen sind so unterschiedlich wie Fingerabdrücke; klein, groß, krumm, herausschauend, fleckig, rosa, braun, weiß, gelb, schwarz, geschwollen, spitz, hängend. Haare wachsen schnell, langsam, dunkel, hell, sporadisch, dicht. Es gibt nichts was es nicht gibt!

Sicherlich ist das eine Frage der puren Objektivität, aber damit darf man beginnen: Wenn sich jemand einem offenbart, respektvoll, liebevoll und dankbar mit diesem Geschenk umzugehen. „Ich zeige dir wo ich verletzlich bin.“

first yourself?

Anti, definitiv anti: „Du musst erst dich selbst lieben, um Andere lieben zu können.“Denn Du liebst nicht (dich und) sie/ihn, sondern „euch“. Eine Frage der Einstellung, des Körpergefühls, der Anziehung.

Lass dich gehen, nimm sie/ihn mit, verkörpere wortwörtlich dass du besonders bist, weil du genau so aussiehst.

*x

#safersex #gowiththeflow

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